Gerasdorfs Feuerwehren arbeiten professionell und koordiniert

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Heute hat die Florianifeier der Freiwilligen Feuerwehr Gerasdorf stattgefunden. Kommandant Wolfgang Weiland hat mit seinem Kommando und der gesamten Mannschaft wieder einen „runden“ und flotten Festakt auf die Beine gestellt, und der Ausklang bei Mittagstisch, Speis‘ und Trank läuft noch den gesamten Nachmittag und sicher auch am Abend und noch länger…

Freud‘ und Leid sind sehr nah beisammen bei so einem Anlass. Denn die Feuerwehr ist besonders dann zur Stelle, wenn etwas Schlimmes oder Gefährliches passiert. Umso mehr darf und soll man sich darüber freuen, dass Menschen bereit und fähig sind, zu schützen und zu helfen; und dass immer wieder Nachwuchs da ist. – Auch heute durften wir einige ganz junge heranwachsende Feuerwehr-Mitglieder kennen lernen. Das gibt die Sicherheit, dass einem auch in Zukunft nicht bange sein muss um das Sicherheitswesen.

Auch zur Sprache gekommen sind im Rahmen der heutigen Veranstaltung jüngste tragische Ereignisse, die unsere Feuerwehren und die anderen „Blaulicht-Organisationen“ sehr gefordert haben – erst am Freitag und am Samstag, als es einen Badeunfall im Gerasdorfer Badeteich gegeben hat: Von mehreren Seiten – auch von Außenstehenden aus Wien – wurde bestätigt, dass die Gerasdorfer Einsatzkräfte schnell und professionell agiert haben – und so alles Menschenmögliche getan wurde…

Ich habe mir erlaubt, die Gelegenheit auch zu nützen, um der Polizeiinspektion Gerasdorf für die intensiven Kontrollen des transnationalen Frachtverkehrs durch Gerasdorf zu danken. Durch diese Offensiven „unserer Polizei“, die auch den neu geschaffenen Lkw-Prüfplatz sowie anderer Stellen in Gerasdorf nützt, um Lkw-Verkehr, der nicht ins Stadtgebiet gehört, entsprechend zu behandeln, hat sich schon vieles verbessert.
Und ich habe auch dem neuen Bezirkshauptmann Andreas Strobl gedankt. Zusammen mit ihm haben wir Planungen für die Lebensqualität in Föhrenhain angestellt und auch schon mit der Umsetzung bekommen. Im Rahmen der ersten „Aktion scharf“, an der mehrere Behörden beteiligt waren, konnte bereits die erste behördliche Schließung einer „Betriebsstätte“, die nicht nach Föhrenhain passt verfügt werden.

Das Zusammenspiel unserer Feuerwehren mit den anderen Einsatzorganisationen und Behörden, mit der Stadtgemeinde Gerasdorf und speziell mit dem Bundesland Niederösterreich, ist vorbildlich. Als Bürgerin oder Bürger von Gerasdorf kann man den Eindruck gewinnen, das sei alles selbstverständlich. Das ist es aber nicht. Der Vergleich macht sicher, dass es nicht selbstverständlich ist, dass eine Feuerwehr – speziell im Umland von Wien – floriert und rundum „in Schuss“ ist. Niemand könnte eine Versorgung auf diesem Niveau bezahlen, wäre sie entgeltlich. Die Feuerwehrmitglieder machen ihre Arbeit aber unentgeltlich. Danke dafür!

Neben Beförderungen und Auszeichnungen innerhalb der Feuerwehr wurden im Rahmen des heutigen Festakts zahlreiche Dankesworte auch für Außenstehende ausgesprochen, für die im Alltag oft wenig Zeit bleibt. Mehrfach wurde den Familienmitgliedern der Feuerwehrmänner gedankt, die durch ihr Verständnis die Feuerwehrarbeit erst möglich machen. Dem ehemaligen Bezirkshauptmann Wolfgang Straub wurde seitens der Gerasdorfer Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit eine Dank- und Anerkennungsurkunde überreicht, Bürgermeister Alexander Vojta erhielt die Floriani-Plakette. Besonders hervorzuheben ist auch eine Ehrung für den ehemaligen Bürgermeister Johann Kaller anlässlich dessen bevorstehenden 90. Geburtstags. „Ich möchte mit 90 wenigstens halb so fit sein wie Johann Kaller“, habe ich heute gesagt – und so meine ich das auch.
Ich hatte die besondere Ehre und Freude, zusammen mit Bezirkshauptmann Andreas Strobl unserem ehemaligen Bürgermeister Bernd Vögerle und Othmar Scheider im Namen des Landeshauptmanns Ehrungen für jeweils 40-jährige (!) Tätigkeit im Feuerwehrwesen überreichen zu dürfen; sowie zusammen mit Mitgliedern des Stadtrates im Namen der Stadtregierung Gerasdorfs Hilfe- und Sozialdienst-Medaille an Alfred Kiesling, der – so scheint es mir – in jeder Sekunde sein Feuerwehrmann-Dasein voll lebt.

Ihr/Dein/Euer
Lukas Mandl

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