www.gerasdorf-hilft.at ist online, am Samstag wird gesammelt!

2015-09-17 Ger Gerasdorf hilft

Neben den laufenden Gesprächen und Verhandlungen in alle Richtungen dafür, dass Gerasdorf im Zuge der Verwaltungsreform nicht dem Bezirk Gänserndorf zugeordnet wird, darf ich hier einmal eine ausschließlich positive Nachricht senden; zu einem ganz anderen Thema, das aber sicher auch wichtig ist.

Menschen flüchten vor Verfolgung, Vergewaltigung, Mord. Zweifellos stehen dahinter grobe und gröbste Fehler der Politik auf der gesamten Welt. Das ändert nichts daran, dass ein Mensch, der Hilfe braucht, Hilfe bekommen soll. Das ist unsere Kultur. das gebietet uns der Anstand.

Es freut mich daher, dass sich im Sommer mehrere Dutzend Gerasdorfer Bürgerinnen und Bürger – viel mehr Bürgerinnen als Bürger übrigens! – bei mir gemeldet hatten und helfen wollten. Am 31. August durfte ich sie erstmals zu einem Koordinationstreffen einladen. Mittlerweile ist die Gruppe enorm angewachsen – nicht zuletzt dank des Aufrufs in der jüngsten Nummer des Gemeindekuriers – und diesen Samstag gibt es schon die erste Aktion zur Sammlung von Sachspenden.

Details finden sich auf der Homepage www.gerasdorf-hilft.at!

Ich bin wirklich restlos beeindruckt davon, wie selbstlos und selbstverständlich Menschen, die sonst nicht besonders in die Öffentlichkeit drängen, die Not erkennen und ganz viel Zeit und Energie investieren. Es gibt viele, denen für die bisherige Unterstützung zu danken ist – etwa Bürgermeister Alexander Vojta, Stadtamtsdirektor Herbert Klenk, Bauhof-Leiter Andreas Führer, G3-Geschäftsführer Gernot Jung und einigen anderen. Die Liste müsste aber fast stündlich erweitert werden und es wäre dennoch schier unmöglich, alle zu nennen.

Daher sei hier einfach nur auf die Sammlung am Samstag und auf alle Aktivitäten, über die schon jetzt oder in Zukunft über www.gerasdorf-hilft.at informiert wird, hingewiesen.

Leider können wir nicht – oder nur kaum und mittelbar – beeinflussen, dass im arabischen Raum ein so genanntes „Kalifat“, das von Terrormilizen, die sich „Islamischer Staat“ nennen, hochgezogen wurde, Angst und Schrecken verbreiten, inklusive öffentlicher Hinrichtungen. ABER wir können entscheiden, wie wir uns zu den Menschen verhalten, die flüchten mussten. Und hier ist Menschlichkeit sicher das Gebot der Stunde.

Ihr/Dein/Euer
Lukas Mandl

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